Personal

New Year, New Me – Minimalismus

Das neue Jahr möchte ich besonders den Themen Minimalismus, Capsule Wardrobe und dem Zero Waste Lifestyle widmen und auf Quality not Quantity setzen. Wie es dazu gekommen ist, möchte ich euch in diesem Beitrag verraten.

Seit einigen Monaten habe ich das Gefühl mit einer Lüge zu leben. In unserer Gesellschaft ist es normal geworden, sich über Gegenstände und Konsum zu definieren und uns durch neue Kleidungsstücke oder neue Beautyprodukte das Glück kaufen zu wollen. Wenn ich gelangweilt bin, durchforste ich die Onlineshops auf der Suche nach den neuesten Fashiontrends und passenden Teilen dazu. Ich sehe mich nach Interior Teilen um, bei denen ich mir einrede, dass ich sie unbedingt haben muss. Ich schreibe Wishlists auf dem Blog, bei denen ich schon beim Verfassen der Beiträge weiß, dass ich 90 Prozent der Produkte nicht kaufen werden. Und wofür? Weil ich mich unterbewusst dazu gedrängt fühle, dem Konsumwunsch der Gesellschaft nachzukommen und ständig neue Produkte in den Warenkorb zu legen. Halbherzig ausgewählte Dinge, die vor allem Geld, Zeit und Ressourcen aufbrauchen und mich kein Stück näher Richtung persönlichem Glücksempfinden bringen.

Ich besitze unglaublich viele Dinge, die ich nicht brauche und mich zu einem großen Teil nur unglücklich machen. Ich habe beschlossen, mich genau von diesen Dingen zu befreien und Raum für mehr zu schaffen, die mich glücklicher, freier und entspannter machen.

Das Konzept des Minimalismus


Seit einiger Zeit befasse ich mich intensiv mit dem Thema Minimalismus, da ich mein Leben nicht durch materielle Dinge bestimmen lassen möchte. Ich möchte ein Leben abseits des wahnsinnigen Konsumrausches führen, das nicht durch „Dinge“ definiert wird. Ich möchte ein Leben führen, das mich glücklich macht und meine Persönlichkeit wachsen lässt. Ich möchte ein Leben führen, das unter dem Motto „Quality not Quantity“ steht. Minimalismus ist ein Paradoxon, das mich persönlich sehr anspricht und genau das ausdrückt, was ich mir seit Monaten immer wieder denke. Bei einem minimalistischen Lebensstil liegt der Fokus definitiv dabei, weniger materielle Dinge zu besitzen, aber ich Gegenzug auch sehr viel mehr zu gewinnen – mehr Zeit, mehr Weiterentwicklung, mehr Erfahrungen und mehr Freiraum, sowohl physisch als auch mental.

Minimalism is a concept which helps you think beyond things so that you have space in your mind to think about more important things in life – which are not actually the things you can touch.

Minimalismus bei meinem Kleiderschrank

Ich habe es satt von ständigen Sale-Aktionen und Facebook-Werbeschaltungen die neuesten Fashion-Teile aufgedrückt zu bekommen, die in Dritte-Welt-Ländern durch schrecklichste Arbeitsbedingungen und billigste Materialen hergestellt werden und noch dazu der Umwelt Langzeitschäden zufügen. Ich möchte nicht mehr das Gefühl haben, gezwungen zu sein, den neuesten Trends zu folgen und jeden Monat neue Kleidungsstücke in meinen Schrank zu hängen, von denen ich nur mäßig begeistert bin. Ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich den ZARA Onlinestore durchforste und jedes Mal ein wenig unglücklicher werde, weil meine irrationale Wunschliste immer länger wird. Im Grunde brauche und möchte ich all diese Dinge überhaupt nicht besitzen. Das Stichwort ist hierbei definitiv zwanghaftes Konsumverhalten. Ich rede mir täglich ein, dass ich dies und jenes unbedingt brauche. Dennoch ist die Wahrheit viel näher an dem bekannten Sprichwort „Kleiderschrank voll, aber nichts anzuziehen“.

Ich möchte keinen vollgestopften Kleiderschrank mit Teilen, die ich nicht trage und niemals tragen werde, weil sie mir nicht stehen beziehungsweise passen oder schlicht und ergreifend absolute Fehlkäufe waren. Ich möchte einen minimalistischen und gut sortierten Kleiderschrank mit wenigen, aber dafür für mich perfekt passenden und kombinierbaren Kleidungsstücken. Ich will einen Kleiderschrank voller Lieblingsteile, die ich blind miteinander kombinieren kann und mir Selbstvertrauen bringen. Ich möchte Kleidungsstücke, die zu mir passen und mich jedes Mal aufs Neue glücklich machen, wenn ich sie sehe und tragen kann. Ich möchte hochwertige Produkte, die mich durchs Leben begleiten und nicht unnötig in meinem Schrank vor sich hin vegetieren, um nach Monaten ungetragen zu verstauben. Ich will morgens in meinen Kleiderschrank greifen können, ohne minutenlang überlegen zu müssen, wie ich diverse Teile kombinieren kann – ich möchte, dass alle meine Kleidungsstücke ganz einfach zusammenpassen und gut aussehen. Ich möchte nicht den ganzen Tag darüber nachdenken, ob mein Outfit denn nun wirklich (zu mir) passt und was wohl andere Leute dazu meinen.

Das tue ich dafür – Deswegen habe ich die letzten Tage und Woche damit verbracht, meinen Schrank kompromisslos auszusortieren und mir bei jedem Kleidungsstück die Frage gestellt: Brauche und will ich dieses Teil? Viele Teile habe ich gespendet oder für die regelmäßigen Swap-Parties mit Freundinnen aussortiert. Mittlerweile besitze ich um die 50 Kleidungsstücke in meiner Wintergarderobe. Und ich kann euch sagen, es fühlt sich unglaublich gut an! Mein Kleiderschrank ist viel übersichtlicher, ordentlicher und gefüllt mit meinen absoluten Lieblingsfarben- und teilen.

In Zusammenhang mit Minimalismus im Kleiderschrank bin ich auch immer wieder auf das Thema Capsule Wardrobe gestoßen, das praktisch genau das ausdrückt, was ich bei meinen Kleidungsstücken erreichen möchte. Hierbei geht es im Grunde darum, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und dem Überfluss im Schrank entgegenzuwirken. Das Ziel ist es, nur noch gut miteinander kombinierbare Teile im Schrank zu haben, die man alle wirklich gerne trägt und zu einem passen. Derzeit führe ich eine Art Kleidertagebuch, um herauszufinden, welche Teile meine persönliche Capsule Wardrobe für den Winter ergeben sollen. Zu diesem Thema habe ich in nächster Zeit einen umfangreichen Blogpost geplant.

Minimalismus bei meiner Zeit

Ich habe es satt, meine Zeit für stundenlanges Scrollen durch meine Social Media Feeds aufzuwenden, um anderen Menschen beim Leben zuzusehen. Mittlerweile verbringe ich fast jede freie Minute auf Instagram und schaue mir die unzähligen perfekten Bilder von unrealistisch perfekten Leben an. Ich merke, wie mich diese Routine immer weiter hinunterzieht und mich ein wenig unglücklicher zurücklässt, weil mein durchschnittliches Leben definitiv nicht ansatzweise so perfekt ist wie die Scheinrealität auf Social Media. Manchmal liege ich nachts wach, denke über mein Leben nach und frage mich: Soll das wirklich alles sein? Bin das wirklich ich? Die Antwort ist nüchtern betrachtet schlicht und ergreifend: Ja. Ehrlich gesagt, macht mir das hin und wieder ein wenig Angst. Ich habe mir für mein Leben schon immer große Ziele gesetzt, manche definieren das vielleicht als Wunschdenken oder einfach unrealistisch. Dennoch habe ich nicht vor meine Lebensziele niedriger zu stecken oder mich mit dem zufriedenzugeben, wo ich gerade stehe. Auch wenn ich hin und wieder etwas unglücklich bin, führe ich dennoch ein sehr gutes Leben, das ich oft einfach nicht schätzen kann und als selbstverständlich hinnehme.

Ich möchte mein Leben jedoch nicht länger als selbstverständlich hinnehmen. Ich will Tag aufs Neue glücklich und dankbar für mein gutes Leben sein. Ich möchte mein Leben nicht mit Herumjammern, Neid oder Unglücklichsein verschwenden. Ich möchte meine Zeit lieber mit echten Menschen und echten Erlebnissen verbringen und Dinge erleben, die in Erinnerung bleiben und nicht wie Videos auf Snapchat nach 24 Stunden wieder verschwinden. Ich will meine Zeit mit meinen Freunden verbringen und tiefe Verbindungen entstehen lassen. Ich möchte meine Zeit lieber für Dinge aufwenden, die mich glücklich machen und mich als Person weiter wachsen lassen.

Das tue ich dafür – Deswegen habe ich meine Following-Liste auf diversen Social Media Kanälen ausgemistet und zahlreiche Accounts entfernt, die mich indirekt und unterbewusst unglücklich machen, da hin und wieder doch der Neid in mir aufkommt. Im Gegensatz dazu habe ich meine Abonnements mit wahren Inspirationsquellen zum Thema Minimalismus erweitert. Derzeit liebe ich die Accounts von Jenny Mustard oder Muchelle B, beide veröffentlichen regelmäßig YouTube-Videos zum Thema Minimalismus. Aktuell lese ich auch das E-Book „Das Happiness-Projekt“ von Gretchen Rubin, indem es darum geht, sein Leben Tag für Tag ein bisschen besser machen zu können.

Ich versuche meinen Social Media Konsum morgens direkt nach dem Aufstehen komplett zu reduzieren und abends eine halbe Stunde, bevor ich schlafen gehe, alle Apps zu schließen und das Handy beiseite zu legen. Ich mache täglich Yoga und merke direkt, dass es mich wahnsinnig glücklich und entspannter macht. Ich versuche mich regelmäßig bei meinen Freunden zu melden und gemeinsame Erfahrungen zu sammeln, die in Erinnerung bleiben. Ich gehe früher schlafen, damit ich morgens energiegeladener bin und ohne meine tägliche Dosis Koffein nicht verloren bin. Vor Kurzem habe ich von einer Studie gelesen, die belegt, dass eine zusätzliche Stunde Schlaf pro Nacht Menschen glücklicher machen würde als eine Lohnerhöhung von 60000 Dollar. Unglaublich oder?

Minimalismus bei meiner Wohnung

Ich habe es satt, dass ich mich in meiner Wohnung oft nicht mehr wohlfühlen kann, weil sie vollgestopft ist mit unnötigen Dingen, die ich seit einer Ewigkeit nicht mehr verwendet habe und mir dennoch einrede, dass ich sie unbedingt aufbewahren möchte. Ich rede mir ein, sie behalten zu müssen, weil sie irgendwann einmal nützlich waren oder sein werden. Ich rede mir ein, sie behalten zu müssen, weil ich sie irgendwann einmal getragen habe oder tragen werde. Ich rede mir ein, sie behalten zu müssen, weil sie einmal sentimentalen Wert für mich hatten. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass ich alle diese Dinge nicht mehr besitze, sondern sie in einer gewissen Weise mich besitzen. Sie erdrücken mich fast mit all‘ ihrer Masse.

Das tue ich dafür – Deswegen habe ich vor einigen Tagen beschlossen, dass damit nun endgültig Schluss ist. Ich habe, wie meinen Kleiderschrank, auch meine restliche Wohnung radikal aussortiert. Ich habe viele Dinge weggeschmissen, bei denen ich nicht mal mehr wusste, seit wann, weshalb und warum ich diese Dinge überhaupt besitze und meine Wohnung damit zumülle. Auch das Aussortieren meiner Wohnung fühlte sich einfach unglaublich gut an.

Minimalismus bei meiner Umwelt

Ich habe es satt, meine Umwelt mit unnötigen Dingen zuzumüllen, die ihr langfristige Schäden zufügt, von der sie sich wohl nie wieder erholen kann. Ich habe mir eine lange Zeit lang eingeredet, dass ein Einzelner keinen großen Unterschied machen kann und meine Handlungen keine gravierenden Veränderungen in der (Um-)Welt haben können. Ich habe es satt, bei jedem noch so kleinem Einkauf eine weitere praktisch unbenützte Plastiktüte zubekommen, nur um sie Zuhause direkt wieder in die Mülltone zu schmeißen. Ich habe es satt, Gemüse in unzähligen Schichten Plastik zu kaufen, ohne einen für mich ersichtlichen Nutzen. Ich möchte nicht mehr weit gereistes Obst oder Gemüse kaufen, nur weil ich gerade wieder Lust auf ein gehypetes Avocadobrot habe. Ich möchte nicht mehr Plastik-Müllsäcke kaufen, nur um meinen Plastikmüll zu entsorgen.

Das tue ich dafür – Deswegen freunde ich mich immer mehr mit dem Zero Waste Lifestyle von Bea Johnson an und versuche immer weniger leicht vermeidbaren Müll zu produzieren. Ich möchte unverpackte Lebensmittel kaufen oder viele Dinge einfach selbst herstellen, kochen oder backen. Nicht nur, weil es weniger Müll erzeugt, sondern weil es mir einfach viel mehr Spaß bringt und mich glücklich macht. Mittlerweile gibt es sogar in Wien einige Supermärkte, die unverpackte Lebensmittel verkaufen. Dabei nimmt man einfach selbst Verpackungen wie Stoffbeutel oder Einmachgläser mit und füllt die gewünschten Produkte selbst ein.

Die Europäische Kommission schätzt, dass in der EU pro Person und Jahr 173 kg Lebensmittel weggeworfen werden. Diese Masse an verschwendeten Lebensmitteln macht mich einfach sprachlos. Ich möchte keine Lebensmittel mehr verschwenden und versuche daher immer öfter einen Essensplan zu erstellen. Dabei versuche ich in meinem Kühlschrank bereits vorhandene Lebensmittel zu berücksichtigen. Außerdem versuche ich mir vor dem Einkaufen auch eine kleine Einkaufsliste zu schreiben, damit ich nicht unnötige Produkte kaufe, die ich dann erst recht wieder nicht verwende.

Wie steht ihr zum Thema Minimalismus?

You Might Also Like

15 Comments

  • Reply
    Schmuckshop
    14/10/2017 at 21:08

    Toller Artikel, gefaellt mir gut. Ich habe diesen auf FB geteilt und einige Likes dafuer bekommen. Japanisches Design ist faszinierend!

  • Reply
    Selina
    02/02/2017 at 21:29

    AMEN!
    Sehr toller Text! 🙂

    -Für das reale Leben abseits von Social Media (stolze Facebook quitterin) und weitere Zero Waste Vorträge-> call me

    <3

  • Reply
    Melanie Kristina
    18/01/2017 at 9:41

    Ein schöner, ehrlicher Post 🙂 Ich habe vor etwa 1 1/2 Jahren angefangen, mich mit Zero Waste und Minimalismus auseinanderzusetzen, zu dieser Zeit war ich dann auch bei einem Vortrag von Bea Johnson, den ich sehr inspirierend fand. Von ihr gibt es auch ein Buch mit vielen tollen Tipps 🙂
    Davon inspiriert habe ich auch gleich die Wohnung und den Kleiderschrank ausgemistet, was unglaublich gut getan hat, da merkt man richtig, was man wirklich braucht und was eigentlich nur stört 🙂
    Im Unverpackt-Geschäft einzukaufen hat sich für mich allerdings leider nicht bewährt, da es sehr viel zu tragen war und dazu noch deutlich teuer. Allerdings kaufe ich Obst und Gemüse (wenn möglich) ohne Verpackung und habe immer eine Stofftasche dabei 🙂 Besser als gar nichts, und den Alltag sollte man sich nicht zu umständlich gestalten 🙂
    Ich möchte bald auch ein paar Blogposts in dieser Richtung veröffentlichen, weil mich das Thema sehr interessiert 🙂

    Ich freue mich schon auf weitere Beiträge in dieser Richtung von dir!
    Liebe Grüße 🙂 Melanie
    http://melaniekristina.de/

    • Reply
      Glittery Peonies
      03/02/2017 at 18:02

      Liebe Melanie,

      danke dir für deine netten Worte. Wahnsinn, dass schon so lange einen minimalistischen Lifestyle führst und so glücklich damit bist 🙂 Das Buch von Bea Johnson habe ich mir auch gerade zugelegt! Ich befürchte leider auch, dass das Schleppen der Glasbehälter eine gewisse Last im Alltag ist, aber ich werde es auf jeden Fall einmal ausprobieren.
      Oh super, dann schaue ich gerne einmal bei deinem Blog vorbei 🙂
      Liebe Grüße,
      Lina

  • Reply
    Melanie
    17/01/2017 at 20:18

    Wow, was für ein toller Post! Sehr ehrlich und wahnsinnig informativ. Mit dem Thema habe ich mich auch schon beschäftigt und angefangen auszumisten und Dinge weg zuwerfen. mich hat all das nicht mehr glücklich gemacht. fertig bin ich noch lange nicht…ich versuche jeden Tag etwas zu machen.

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.blogspot.de

    • Reply
      Glittery Peonies
      03/02/2017 at 17:59

      Vielen lieben Dank! Ich bin gespannt, wie weit deine Minimalismus-Reise geht 🙂
      Liebe Grüße, Lina

  • Reply
    Vanessa
    16/01/2017 at 23:38

    Liebe Lina, ein toller Beitrag und ich glaube dir wird es sehr gut gehen mit dem Entschluss einen minimalistischen Lebensstil zu führen. Mir geht es da wie dir, ich habe auch vor einem Jahr festgestellt, dass mich all das Zeug, das ich besitze einengt und blockiert und begonnen zu reduzieren. Leider schaffe ich es nach wie vor nicht mich von all den Dingen zu trennen, die mir eigentlich eh nur im Weg sind. Ich bin auch ein großer Fan von Jenny Mustard und finde ihre Videos unglaublich inspirierend und motivierend. Hast du schon Magic Cleaning von Marie Kondo gelesen? Das nehme ich gerade in Angriff und hoffe danach dann wirklich Tabula Rasa machen zu können.

    Ich würd mich freuen, wenn wir es fernab von Social Media und Bloggerevents vielleicht ja mal auf einen gemeinsamen Kaffee schaffen? 🙂

    Alles Liebe,
    Vanessa

    • Reply
      Glittery Peonies
      17/01/2017 at 10:45

      Liebe Vanessa,
      ich merke jetzt schon, wie gut mir die neue Einstellung tut! Ich finde es bewundernswert, dass du diesen Entschluss schon vor einem Jahr gefasst hast. Ich glaube, es braucht bei jedem eine gewisse Zeit, um sich von materiellen Dinge wirklich lösen zu können. Ich habe vor einigen Tagen gedacht, dass ich meine Lederhandschuhe verloren habe und war unglaublich unglücklich. Da habe ich wieder gemerkt, wie sehr ich noch immer von unbedeutenden materiellen Dingen eingenommen bin. Danke für den Buchtipp, werde ich mir gleich ansehen 🙂 Coffee it is! Private Nachricht ist am Weg 😉
      Alles Liebe,
      Lina

  • Reply
    Carina
    16/01/2017 at 21:40

    Ein so so so guter Beitrag, liebe Lina!!! Ich kann dir in eigentlich allen Punkten nur zustimmen…und manchmal sollte man sich wirklich mal wieder darüber klar werden, in welchem Überfluss wir eigentlich leben.
    Toll geschrieben <3
    xx Carina

    • Reply
      Glittery Peonies
      17/01/2017 at 10:50

      Liebe Carina,
      danke dir für deine lieben Worte! <3 Ja, bei all' dem Überfluss habe ich manchmal das Gefühl, den Klarblick zu verlieren!
      xx L

  • Reply
    Victoria
    16/01/2017 at 21:07

    Liebe Lina,

    richtig toller Beitrag und du sprichst mir aus der Seele. Ich mache genau das gleiche durch und hab meinen Schrank in den letzten Wochen auch radikal ausgemistet und bin bestimmt 5 oder 6x mit riesigen Ikeasäcken voller Kleidung zur Kleiderspende gepilgert und es macht mich so viel glücklicher in der früh in den Schrank zu schauen und meine Lieblingsteile richtig zu sehen und nicht die reingequetschten Schrankleichen, die schon seit Jahren dort hängen. Ich weiß nicht wieviele eingestaubte Kerzen oder andere Deko-teile ich irgendwo in der Wohnung gefunden habe und wieviel ich ansammeln konnte ohne es zu bemerken. Und auch die Müllvermeidung ist in letzter Zeit ein Thema – leider ertappe ich mich da aber immer noch zu oft schnell mal nach der Arbeit zum Spar zu gehen und dann stehe ich meistens leider oft ohne Sackerl da…

    Liebe Grüße,
    Vici

    • Reply
      Glittery Peonies
      17/01/2017 at 10:58

      Liebe Vici,
      danke dir meine Liebe, das freut mich sehr! Wahnsinn wie viel du gespendet hast! :O Richtig super <3 Ich kann dich so gut verstehen, mir geht es mittlerweile ähnlich und ich weiß immer, was ich anziehen möchte. Hach, Dekoteile sind leider auch meine größte Last :/ Da ich ja keinen Weizen, Zucker und Kuhmilch vertrage, fallen bei mir solche Impulskäufe beim Supermarkt zum Glück sehr oft weg. Mein Freund hat zum Beispiel immer einen Stoffbeutel in seiner Tasche, falls er zufällig nach der Arbeit einkaufen muss! Das wäre doch eine super Möglichkeit, oder? 🙂
      Alles Liebe,
      Lina

  • Reply
    Ani
    16/01/2017 at 20:57

    Super schöner Beitrag der wirklich inspiriert!! Ich bin gespannt, ob und wo du diese Ziele erreichst – sie sind es jedenfalls wert! Lass es uns jedenfalls wissen <3

    **Ani**

    http://www.kingandstars.com

    • Reply
      Glittery Peonies
      17/01/2017 at 11:00

      Liebe Ani,
      vielen lieben Dank für deine netten Worte <3 Ich hoffe wirklich, dass ich meine Ziele erreichen kann. Es ist natürlich noch ein weiter und unangenehmer Weg, aber ich weiß, dass es sich einfach lohnt! Mache ich 😉
      xx Lina

    Leave a Reply