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5 Dinge, mit denen ich meine Zeit alleine zuhause verbringe

Obwohl ich es liebe unter Menschen zu sein, sind bestimmte Stunden in der Woche ausschließlich für Alone Time zuhause reserviert. Für mich sind diese Stunden, die nur mir gehören, eine Art magische Zeit, in der ich wieder zu mir finde und meine inneren Batterien aufladen kann. In dieser Zeit versuche ich nach dem Motto „happy mind, happy life“ immer öfter Mindfulness in Bezug auf meine Umwelt und mich selbst zu praktizieren und den Fokus auf Self-Care zu legen. Meine Zeit alleine zuhause verbringe ich daher meistens mit fünf verschiedenen Aktivitäten

So verbringe ich meine Zeit alleine


Podcasts

Vor ein paar Monaten habe ich meine Liebe für Podcasts entdeckt und kann mittlerweile gar nicht mehr verstehen, wie ich jemals ohne gelebt habe. Ich höre Podcasts über die Iphone App und habe dadurch so viele spannende und wahnsinnig inspirierende Speaker entdeckt. Mein absoluter Favorit ist derzeit der Podcast „happy, holy & confident“ von Laura Malina Seiler. Ob die Namensähnlichkeit ein Zufall ist? I don’t think so. Der Podcast dreht sich um das schöne Wort „Mindful Empowerment“, persönliche Weiterentwicklung und Achtsamkeit. Mittlerweile habe ich mir schon fast jede Folge angehört und fühle mich danach jedes Mal ein Stück glücklicher, motivierter und gleichzeitig unglaublich entspannt. Laura gibt dabei viele Tipps für einen „mindful“ und einfach glücklicheren Lebensstil und ich versuche diese Schritt für Schritt in meinen Alltag einzubauen. Meine Game-Changer Folgen sind:

  • „Wie du eine erfüllte Beziehung zu dir selbst und deinem Partner erschaffst“
  • „Wie du blockierende Glaubenssätze auflösen kannst“
  • „Bin ich gut genug? Wie du lernen kannst mit Selbstzweifeln umzugehen“
  • „Wie du die Kraft der weiblichen Energie neu für dich entdecken kannst“

Derzeit höre ich auch „Prana up your Life“, ein Podcast, der sich auf Ayurveda und Yoga fokussiert und praktische Tipps zu den einzelnen Doshas beziehungsweise Ayurveda Typen gibt. Unter meinen Lieblingspodcasts ist außerdem „Laut & Glücklich“ von Marina Scholze und Alexandra Richter. Dort findet man eine große Auswahl an Themen wie beispielsweise Selbstbewusstsein, Gesundheit oder Karriereentwicklung.

Ratgeber

Neben dem Hören von Podcasts verbringe ich meine Zeit alleine zuhause immer gerne mit dem Lesen von Ratgebern und Inspirationsbüchern. Für mich ist es super spannend und oftmals sehr motivierend von Lebensweisheiten und Ratschlägen von Personen zu lesen, die bereits das erreicht haben, wovon man selbst noch träumt. Man erhält dadurch so viel Inspiration, um seinen eigenen Weg zu gehen beziehungsweise diesen erst einmal zu finden.

Aktuell lese ich in meiner Zeit alleine das It-Buch „The Life-Changing Magic of Not Giving a Fuck“ von Sarah Knight und mittlerweile kann ich auch den Hype darum vollkommen verstehen. Ich bin grundsätzlich eine Person, die sich viel zu viele (unnötige) Gedanken um viel zu viele Dinge macht. Der Ratgeber zum Thema „how to stop spending time you don’t have doing things you don’t want to do with people you don’t like“ hat mir wirklich geholfen, um meine (zum Teil wirklich unnötigen) Gedanken beziehungsweise Sorgen zu sammeln und aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Wenn man erst einmal realisiert hat, dass man die Meinungen von anderen Personen nicht beeinflussen kann, hat es auf einmal auch gar keinen Sinn mehr sich Sorgen darüber zu machen. Man kann im Endeffekt so wie so nicht ändern, was andere Menschen über die eigene Person denken. Natürlich mache ich mir noch immer viele Gedanken darüber was andere über mich denken, jedoch habe ich durch das Buch gelernt immer öfter auch einfach einmal das zu tun, was mich glücklich macht und mir nicht direkt Sorgen darüber zu machen, was andere deswegen über mich denken werden. It’s truly life-changing.

Meditieren

Hand in Hand mit den beiden oberen Punkten verbringe ich meine Zeit alleine immer öfter auch mit meditieren. Ich verwende dafür die App „Headspace“, da sie sehr angenehme und kostenlose Einführungseinheiten hat, die einem das anfangs mysteriös wirkende Thema Meditieren ganz einfach Schritt für Schritt näher bringt. Schon nach den ersten Einheiten fühlte ich mich danach unglaublich entspannt und gleichzeitig viel fokussierter auf meine Ziele. Mittlerweile versuche ich abends ein paar Minuten des Meditierens in meinen Alltag einzubauen, auch wenn es leider nicht täglich klappt.

Schreiben

Ich hatte schon immer ein kleines Faible für hübsches Stationary und Notizbücher, jedoch hatte ich lange Zeit keine wirkliche Verwendung dafür. Mittlerweile greife ich praktisch täglich zu meinen kleinen „Notes“-Büchlein, einem Wochenplaner oder meinem Tagebuch. Allein der Akt des Schreibens (und nicht einfach nur das Tippen von Tasten auf meinem Laptop) macht mich ein wenig ruhiger und „mindful“. Seit ein paar Monaten habe ich mir eine kleine „Schreib“-Routine eingerichtet, die mich nicht nur organisierter, sondern auch viel entspannter macht (letzteres ist bestimmt auch ein Ergebnis von Punkt 1).

Die Woche startet für mich daher auch schon bereits am Sonntagabend, wenn ich meinen Wochenplaner ausfülle und mich schon einmal mental auf die kommende Woche einstelle. Ich versuche dabei nicht nur an meine To-Do’s zu denken, sondern auch an kleine Dinge, die ich gerne für mich selbst erreichen würde – beispielsweise mein aktuelles Lieblingsbuch zu Ende lesen.

Morgens überlege ich mir während dem Ölziehen täglich mindestens drei Dinge, für die ich aktuell dankbar bin. Danach trage ich diese in mein Notizbuch ein, um sie auch noch besonders zu visualisieren. Für mich ist dies auch eine kleine Übung, um die Dinge in einem positiveren Licht zu sehen und für die noch so kleinen Dinge im Leben dankbar zu sein. Denn mal ehrlich: jeder einzelne Tag auf dieser Welt ist ein Geschenk.

Abends schreibe ich nun schon seit über einem halben Jahr in mein Tagebuch. (yay!) Ich habe in den letzten 10 Jahren zahlreiche Versuche gemacht ein Tagebuch anzulegen und dies konsequent durchzuziehen, jedoch waren leider alle zum Scheitern verurteilt. Oft habe ich einfach nicht die Zeit geschweige denn die Motivation, um seitenlang über meinen Alltag zu philosophieren. Mein Game-Changer war daher das One-Line-A-Day Tagebuch, das über fünf Jahre hinweg ausgefüllt werden kann. Wie der Name schon sagt, fasst man seinen Tag darin mit ausschließlich einem Satz zusammen. Für mich auch wahnsinnig spannend, da man sich dadurch besonders auf das Wesentliche und wirklich Wichtige im Leben konzentrieren „muss“.

Pinterest & YouTube

In meiner Zeit alleine zuhause suche ich auch immer wieder gerne aktiv nach neuen Inspirationsquellen, um mich selbst, meine Arbeitsweise, meine Wohnung oder meinen Stil weiterzuentwickeln. Meine liebsten Tools sind und bleiben dabei einfach Pinterest und YouTube. Meine Pinnwände füllen mittlerweile über 3.000 Pins – und dies nicht ohne Grund. Pinterest ist für mich eine unendliche Inspirationsquelle. Nachdem ich eine sehr visuelle Person bin, öffne ich, sobald ich eine bestimmte Idee im Kopf habe, direkt meine Pinterest App und stelle mir kleine Moodboards zusammen. Dadurch bekomme ich direkt eine konkrete Vorstellung von meinen Ideen und Visionen und kann mich somit viel besser fokussieren und darauf hinarbeiten. Für meine Winter Capsule Wardrobe habe ich beispielsweise direkt ein kleines Inspiration und Wishlist Board erstellt.

Auch auf YouTube finde ich in meiner Alone Time zuhause immer wieder unglaublich viel Inspiration zum Thema Mindfulness und Self-Care. In meinem Minimalismus Beitrag habe ich euch bereits einige meiner liebsten YouTuber vorgestellt, jedoch habe ich mittlerweile noch zahlreiche weitere spannende Inspirationsquellen auf der sozialen Plattform entdeckt. Neben der Dänin Signe von Use Less, die sich auf einen minimalistischeren Lifestyle fokussiert, verschlinge ich derzeit praktisch alle Videos von Lavendaire und Pick Up Limes. Letztere veröffentlicht auch regelmäßige vegane Rezepte to die for.

Womit verbringt ihr eure Zeit alleine zuhause?

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1 Comment

  • Reply
    Melanie
    17/11/2017 at 10:09

    Dieses Buch von Sarah Knight steht auch schon lange auf meiner Shopping Liste und ich will es unbedingt lesen. Ich mag ja Ratgerber, To Do Listen und ein Faible für Kalender und Planung habe ich auch :-*

    viele liebe Grüße
    Melanie / http://www.goldzeitblog.de

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